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Radteam-Wochenende in Bad Lausick

vom 4. Bis 6. September 2015

Der Bericht über unser diesjähriges Radteam-Ausflugswochenende ist überfällig. Hier ein kleiner Beitrag von Andrea:

Um wieder einen weißen Fleck auf unserer Ausflugs-Landkarte zu füllen, ging es diesmal nach Bad Lausick in die Jugendherberge im Ortsteil Buchheim. (Wir könnten als Jugendherbergstester dienen, in der sächsischen JH-Landschaft kennen wir uns mittlerweile sehr gut aus) Die Teilnehmerzahl erreichte mit 47 Mitfahrern (22 Kinder, 25 Erwachsene) einen neuen Höchststand. Bis in den späten Abend rollten Autos mit Rädern auf den Hof, ein paar sehr Motivierte kamen wie jedes Jahr gleich direkt mit dem Rad. Erfreulicherweise gab es nur ein paar einzelne Absagen, unter anderem von Birgit, die sich an dem Tag abmühte, den nächsten Radteamnachwuchs ans Licht der Welt zu bringen. Gegen Mitternacht kam dann die freudige Nachricht über die Ankunft ihrer Tochter Anna Tamara.

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Unsere Gruppe hatte das Haus für sich allein, bis auf den örtlichen Männerchor, der am Freitagabend seine wöchentliche Singestunde abhielt. Ansonsten waren wir ganz unter uns. Schon vorher hatten wir ein bisschen rumgesponnen, dass uns Mögels mal eine Einführung im Salsatanzen geben könnten, was sie schon ein paar Jahre ausgiebig betreiben. Tatsächlich hatten die beiden die Musikbox mit den passenden Rhythmen gefüttert und brachten uns in ihrer Einführung gehörig ins Schwitzen. Zumindest ein paar von uns, der Rest hat sich dann eher auf unsere Kosten amüsiert.

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto am Samstagmorgen ging es auf die Strecke. Eine Gruppe fuhr über Nebenstraßen und durch kleine verschlafene Dörfer bis Geithain und bog dann nach Rochlitz ab, wo das aufwändig sanierte Schloss Ziel eines Zwischenstopps war. Die wirklich sehenswerte Stadt liegt direkt an der Mulde, hat einen hübschen Stadtkern, kulinarisch war aber zum Samstagmittag nichts los. Wir fanden schließlich ein kleines Kneipchen mit gutbürgerlicher Küche, wo wir der Wirtin einen gehörigen Schreck einjagten, als wir mit 20 Leuten unangemeldet zu Essen wünschten. Sie zog dann alle Register und zauberte uns drei leckere Gerichte, während der Rest Döner und Pizza am Markt verspeiste.                                                 

Die andere Gruppe machte derweil einen größeren Schwenk nach Süden, um nach einer Runde über Frohburg, Kohren-Salis, Wechselburg (erfolgreiche Einkehr im „Sächsischen Hof“) und der Bezwingung des Rochlitzer Berges ebenfalls im Rochlitzer Schloss zu landen.

Von langer Hand geplant war unser nächstes Zwischenziel: die italienische Eisdiele auf dem Colditzer Markt. Vor einigen Jahren zum Aufenthalt in der Colditzer JH entdeckt, war dieses Cafe unbedingtes Muss in unserer Routenplanung. Von Rochlitz aus erreichten wir Colditz auf dem malerischen Mulderadweg, begleitet von einem stimmungsvollen Wechsel aus Sonnenschein und sich langsam auftürmenden Wolken, die das nahende Regengebiert ankündigten. Aber zuvor eben noch das Eis! Unser ausgiebiges Schlemmen rächte sich prompt, denn auf den letzten Kilometern wurden wir dann gründlich eingeweicht. Aber egal, wenn die heiße Dusche in Sicht und trockene Sachen im Schrank sind. Fast den ganzen Tag hatte das Wetter ausgehalten, obwohl es viel schlechter gemeldet war. Was will man mehr. Nach Lutz` nicht-GPS-gestützter Datenerfassung waren es auf der größeren Strecke 78,04 km und 765 HM. Die kleine Tour war am Ende 47 km lang.

Auch am 2. Abend wurde es spät bei Annettes selbstgemachtem Eier- und Kakaolikör und anderen Genussmitteln ….

Am Sonntag wollte der Regen dann nicht weichen und die Temperaturen waren auch in den Keller gerutscht. So kam der Schlechtwetterplan zum Einsatz und in Bad Lausick bietet sich ein Besuch des Freizeitbades „Riff“ natürlich an. Vor allem den Kindern war das sehr recht, denn mit Rutsche, Reifenrutsche, Außenbecken und Salzgrotte hat das Bad einiges zu bieten. Radfahren war an dem Tag nur für zwei ganz Tapfere ein Thema, die den Rückweg auf zwei Rädern zurücklegten.

Wir bedanken uns herzlich beim Team der Jugendherberge Buchheim, das uns an den 3 Tagen unseres Aufenthaltes nett und umsichtig betreute und bestens bewirtete. Wir können das Haus wärmstens empfehlen und kommen bestimmt in ein paar Jahren mal wieder.

Wer Ideen für unser nächstes Radteamwochenende hat oder sich sogar „den Hut aufsetzen“ möchte, sollte damit nicht hinterm Berg halten. Wir wünschen uns ein paar schöne gemeinsame Tage für alle Mitglieder und auch Gäste, egal, ob sie in Familie unterwegs sind oder sich zu großen Herausforderungen berufen fühlen. Das gemeinsame Erlebnis und der Austausch miteinander sind Dinge, die uns als Team zusammenbringen und zusammenhalten.

Danke an alle Mitfahrer für die gute Stimmung und das schöne Miteinander, es hat wieder viel Spaß gemacht, gemeinsam zu verreisen.

 

Und hier sind ein paar Bilder zu sehen

 

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